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Neues von CalMac Ferries - Dezember 2018

Auch im Jahr 2018 konnte die schottische Reederei Caledonian MacBrayne ihr vermeintliches Titelabonnement als britischer »Ferry Operator of the Year« wieder erneuern und ihre Liste an renommierten Auszeichnungen verlängern. Dabei stiegen in der Saison 2017/2018 die Passagierzahlen erstmals über die Marke von 5,5 Millionen, darunter beförderte allein Argyll Ferries zwischen Gourock und Dunoon im gleichen Zeitraum fast 300.000 Gäste über den Clyde. Zudem brachte der Zuwachs bei CalMac auch nachhaltige soziale und wirtschaftliche Vorteile für die nicht selten abgelegenen Gemeinden, für die die Reederei durch ihren regelmäßigen Fährdienste die wahrscheinlich wichtigste Lebensader darstellt. Hierzu trug auch das erste erfolgreich abgeschlossene Jahr des unabhängigen CalMac Community Boards bei, das sich intensiv mit den jeweiligen Wünschen und Bedürfnissen der Regionen auseinandersetzt und sich darum bemüht, diese auch entsprechend umzusetzen.

Der ökologische Aspekt spielt im Betrieb der traditionsreichen Fährgesellschaft eine zunehmend größere Bedeutung. Sowohl hinsichtlich eines nachhaltigen Betriebs der Fähren als auch im Hinblick auf die Bewahrung von Natur und Umwelt setzt man neue Maßstäbe. So wurde eigens ein Umweltbeauftragter eingesetzt, der sich um die Belange und die Balance zwischen Ökonomie und Ökologie kümmert und u.a. einen innovativen »Marine Action Plans« initiiert hat. Dieser beinhaltet auch den Einsatz eines Naturführers, der den Passagieren während der Überfahrten die reichhaltige Fauna des Meeres an der Westküste Schottlands nahebringt und die steigende Nachfrage im Sektor des Naturtourismus in der Region unterstützen hilft.
Im Rahmen des schottischen Jahres der Jugend hat Caledonian MacBrayne darüber hinaus die firmeneigenen Ausbildungsmöglichkeiten entscheidend durch die Einführung neuer Praktikumsplätze verbessert, die sich dadurch auf 23 verfügbare Stellen erhöhen. Um die operative Abwicklung und die Kommunikation mit den Kunden weiter zu optimieren, entwickelt die Reederei neue integrierte Kommunikationszentren. Diese tragen dazu bei, dass Kundenanfragen schneller und effektiver beantwortet werden können. Des Weiteren helfen sie beim Krisenmanagement, falls ungünstige Wetterbedingungen aufgrund von klimatische Veränderungen zu Verzögerungen und Ausfällen beim Betriebsablauf führen.

Rubrik
Reise News
Artikel Info
Autor:  Wilfried Klöpping
Datum: 17.Dezember 2018